BaFin übernimmt ESMA-Leitlinien für Liquiditätsmanagement bei offenen Fonds
Was die BaFin mitteilt
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat bekannt gegeben, dass sie künftig die Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bezüglich der Liquiditätsmanagement-Instrumente für offene Investmentfonds anwendet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Stabilität innerhalb der Europäischen Union zu erhöhen. Die Vorgaben unterstützen Fondsverwalter dabei, Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen, zu überwachen und effektiver zu steuern. Durch die einheitliche Anwendung dieser Standards soll das Risikomanagement in der Fondsbranche professionalisiert werden.
Was Betroffene tun können
Für Anleger, die in offene Fonds investieren, dienen diese neuen Leitlinien primär der Sicherheit. Sie sollen sicherstellen, dass Fondsgesellschaften auch in schwierigen Marktphasen handlungsfähig bleiben. Anleger sollten bei der Auswahl ihrer Finanzprodukte darauf achten, ob die jeweiligen Fondsverwalter diese Standards umsetzen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Liquidität oder der Struktur eines Fonds empfiehlt es sich, die offiziellen Produktunterlagen zu prüfen oder bei der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft Rückfragen zum Risikomanagement zu stellen.
Quelle
Die vollständige Mitteilung der Behörde finden Sie hier: BaFin-Meldung vom 05.05.2026