BaFin und Polizei gehen gegen internationales Geldwäsche-Netzwerk vor
Was die BaFin mitteilt
Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat in einer koordinierten Aktion gemeinsam mit der Polizei gegen ein kriminelles Netzwerk ermittelt, das im Bereich der internationalen Geldwäsche aktiv war. Im Zuge von Durchsuchungen in den Bundesländern Brandenburg, Berlin und Sachsen konnten die Behörden ein komplexes Geflecht aus Scheinfirmen aufdecken. Als direkte Konsequenz dieser Maßnahmen wurden mehr als 500 Bankkonten gesperrt, um den weiteren Abfluss von Geldern zu unterbinden und die kriminellen Strukturen zu zerschlagen.
Was Betroffene tun können
Die BaFin weist darauf hin, dass bei derartigen Ermittlungen oft auch unbeteiligte Dritte in die Aktivitäten von Scheinfirmen hineingezogen werden können. Sollten Anleger feststellen, dass ihre Konten im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen betroffen sind oder sie in Kontakt mit den genannten Firmen standen, empfiehlt es sich, umgehend Kontakt mit dem eigenen Kreditinstitut aufzunehmen. Zudem sollten alle relevanten Unterlagen zu Transaktionen gesichert werden, um bei Bedarf gegenüber den Ermittlungsbehörden Auskunft geben zu können.
Quelle
Die vollständige Meldung der Aufsichtsbehörde finden Sie hier: Originalmeldung der BaFin