BaFin warnt vor der Plattform xlla.tech
Laut einer aktuellen Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bieten die bisher unbekannten Betreiber der Website xlla.tech dort ohne die erforderliche Erlaubnis Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen an. Nach Angaben der Behörde tritt das Angebot unter dem Namen „XLLA“ auf und gibt fiktiv einen Geschäftssitz in der Schweiz an. Die Verantwortlichen stehen nicht unter der Aufsicht der deutschen Finanzaufsicht. Grundsätzlich ist in Deutschland für das Anbieten solcher Bank- und Finanzgeschäfte eine offizielle Lizenz der BaFin zwingend erforderlich. Die aktuellen Ermittlungen stützen sich auf gesetzliche Vorgaben des Kreditwesengesetzes sowie des Kryptomärkteaufsichtsgesetzes. Die Aufsichtsbehörde rät Verbrauchern generell zu äußerster Vorsicht bei Online-Geldanlagen und empfiehlt, vorab die offizielle Unternehmensdatenbank zur Prüfung heranzuziehen.
Was Betroffene tun können
Personen, die bereits Geld bei xlla.tech investiert haben oder Opfer von mutmaßlichem Finanzbetrug geworden sind, sollten umgehend den Kontakt zu den Betreibern einstellen. Es wird empfohlen, alle relevanten Nachweise wie Transaktionsbelege, E-Mail-Verläufe und Chatprotokolle zu sichern. Betroffene können sich an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden, wie das Bundeskriminalamt oder die regionalen Landeskriminalämter, wenden, um Anzeige zu erstatten. Zudem sollten Geschädigte rechtlichen Beistand suchen, der auf Fälle von Anlagebetrug spezialisiert ist.
Quelle
Die offiziellen Details zu diesem Fall können Sie direkt in der BaFin-Warnung zu xlla.tech nachlesen.