BaFin warnt vor Operation Hope AI und Vexorylax in WhatsApp-Gruppen
Laut BaFin-Warnung versuchen Unbekannte derzeit über WhatsApp-Gruppen und Chats deutsche Verbraucher zu erreichen. Dabei wird unter anderem ein angeblicher Experte namens „Professor Martin Eichenfels“ vorgeschoben, der für ein Projekt namens „Operation Hope AI“ wirbt. Die Täter verweisen auf eine Partnerschaft mit der Handelsplattform „Vexorylax“ und fordern zum Kauf des Tokens „OHAI“ auf. Zudem wird fälschlicherweise behauptet, es handele sich um eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation, wodurch ein Identitätsmissbrauch vorliegt.
Die BaFin weist darauf hin, dass weder die Initiatoren der WhatsApp-Gruppen noch die Betreiber von Vexorylax über eine Lizenz der Behörde verfügen, um Kryptowerte-Dienstleistungen anzubieten. Es wird generell vor Anlagebetrug über Messenger-Dienste gewarnt.
Was Betroffene tun können
Anleger, die bereits Geld investiert haben oder kontaktiert wurden, sollten äußerste Vorsicht walten lassen. Es wird empfohlen, die amtliche Unternehmensdatenbank der BaFin zu nutzen, um die Zulassung von Finanz- und Kryptodienstleistern zu prüfen. Betroffene sollten zudem Beweise sichern und rechtliche Schritte sowie eine Meldung bei den Strafverfolgungsbehörden in Betracht ziehen.
Quelle
Die offizielle Mitteilung der Finanzaufsicht finden Sie in der BaFin-Warnung zu Operation Hope AI und Vexorylax.