BaFin warnt vor Plattform finanzora.pro und Identitätsmissbrauch
Laut einer aktuellen BaFin-Warnung hat die Finanzaufsicht die Website finanzora.pro ins Visier genommen. Demnach wird auf der Internetseite unter dem Firmennamen „Quirion“ eine Trading-Plattform beworben. Die BaFin hegt den dringenden Verdacht, dass die bislang unbekannten Betreiber dort Finanz-, Wertpapier- und Kryptowerte-Dienstleistungen ohne die dafür erforderliche Erlaubnis anbieten.
Wie die Behörde weiter ausführt, ist diese Seite Teil einer Serie nahezu baugleicher Webauftritte, die mit verlockenden Versprechungen wie „Verdienen Sie über €950 TÄGLICH“ ködern. Zudem weist die BaFin ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um einen schweren Fall von Identitätsmissbrauch handelt. Es existiert keinerlei Verbindung zur rechtmäßigen quirion AG mit Sitz in Berlin.
Was Betroffene tun können
Anleger, die bereits Kontakt zu den Betreibern von finanzora.pro hatten oder dort Geld investiert haben, sollten umgehend wachsam sein. Die BaFin sowie das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter raten zu äußerster Vorsicht bei Online-Geldanlagen. Betroffene sollten prüfen, ob sie rechtliche Schritte einleiten können, und den Vorfall den Strafverfolgungsbehörden melden.
Quelle
Die vollständigen Details zu diesem Vorfall können Sie direkt auf der Internetseite der Behörde nachlesen: BaFin-Warnung zu finanzora.pro.