BaFin-Warnung vor ETF Admiral(s): Verdacht auf Identitätsmissbrauch
Laut einer aktuellen Mitteilung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird vor den Angeboten auf der Internetseite etf-admiral.global sowie vorherigen Domains wie etf-admiral.net, etf-admiral.cc und etf-admiral.info gewarnt. Nach Angaben der Behörde besteht der Verdacht, dass die bislang unbekannten Betreiber dort Finanz-, Wertpapier- und Kryptowerte sowie Bankgeschäfte ohne die gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis anbieten.
Wie die BaFin weiter mitteilt, existiert keinerlei Verbindung zu dem durch die zypriotische Aufsichtsbehörde CySEC regulierten Unternehmen Admirals Europe Ltd. Die Aufsichtsbehörde stuft die Vorgänge als Fall von Identitätsmissbrauch ein. Anbieter, die in Deutschland Finanzdienstleistungen bereitstellen möchten, unterliegen der amtlichen Erlaubnispflicht. Verbraucherinnen und Verbraucher können in der offiziellen Unternehmensdatenbank der Behörde überprüfen, ob ein bestimmtes Finanzinstitut eine gültige Zulassung besitzt.
Was Betroffene tun können
Anleger, die bereits Geld bei unlizenzierten Plattformen investiert haben, sollten umgehend den Kontakt zu den Betreibern einstellen und keine weiteren Zahlungen leisten. Es wird empfohlen, Beweise wie Chatverläufe, E-Mails, Zahlungsbelege und Screenshots zu sichern. Betroffene sollten sich an die örtliche Polizei oder direkt an das Bundeskriminalamt wenden, um Anzeige zu erstatten. Zudem kann fachliche juristische Unterstützung in Anspruch genommen werden.
Quelle
Die vollständige Meldung der Behörde finden Sie hier: BaFin-Warnung zu ETF Admiral(s) vom 22.07.2026.