Finanzservice Capitalo: BaFin warnt vor unerlaubten Festgeldanlagen
Laut BaFin-Warnung bietet das Unternehmen Finanzservice Capitalo, das angeblich in Berlin ansässig ist, Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Genehmigung an. Konkret geht es um den unzulässigen Vertrieb von Festgeldanlagen. Die Behörde verweist zudem auf E-Mails, die von der Adresse info@festgeldcapitalo(.)com versendet werden. Grundlage für diese Verbrauchermitteilung ist § 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes (KWG).
Was die BaFin mitteilt
Die Finanzaufsicht weist darauf hin, dass Firmen in Deutschland für das Anbieten von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen eine offizielle Lizenz benötigen. Verbraucherinnen und Verbraucher können mithilfe der offiziellen Unternehmensdatenbank eigenständig prüfen, ob ein Anbieter über eine entsprechende Zulassung der Behörde verfügt. Zudem wird in Kooperation mit polizeilichen Stellen zu erhöhter Wachsamkeit bei Online-Geldanlagen geraten, um betrügerische Machenschaften frühzeitig zu identifizieren.
Was Betroffene tun können
Personen, die bereits Kontakt zu dem genannten Anbieter hatten oder Geld investiert haben, sollten umgehend wachsam werden. Es empfiehlt sich, keine weiteren Zahlungen zu leisten und Beweise wie E-Mails, Chatverläufe oder Überweisungsbelege zu sichern. Betroffene können zudem rechtlichen Rat einholen oder den Vorfall bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden beziehungsweise direkt bei der Aufsichtsbehörde melden.
Quelle
Die vollständige Meldung der Behörde finden Sie hier: BaFin-Meldung zu Finanzservice Capitalo.