Geldbuße gegen Van Lanschot Kempen Investment Management N.V.

Anlegerhero Team

Was die BaFin mitteilt

Wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bekannt gab, wurde gegen die Van Lanschot Kempen Investment Management N.V. eine Geldbuße in Höhe von 55.000 Euro festgesetzt. Der Bescheid erging am 11. Mai 2026. Hintergrund der Sanktion ist eine Verletzung der Aufsichtspflichten gemäß dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Konkret geht es um zwei Vorfälle aus dem April 2025, bei denen das Unternehmen Stimmrechtsmitteilungen nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen übermittelt hat.

Was Betroffene tun können

Die von der BaFin verhängte Geldbuße dient der Ahndung regulatorischer Verstöße. Für Anleger, die in Finanzprodukte des genannten Instituts investiert sind, ergibt sich aus dieser spezifischen Meldung kein direkter Handlungsbedarf hinsichtlich ihrer Anlagen. Es handelt sich um einen verwaltungsrechtlichen Vorgang zwischen der Aufsichtsbehörde und dem Unternehmen. Anleger sollten jedoch stets darauf achten, bei ihren Finanzgeschäften nur mit regulierten und transparent agierenden Instituten zusammenzuarbeiten.

Quelle

Die vollständige Mitteilung der Aufsichtsbehörde finden Sie hier: BaFin-Meldung zur Van Lanschot Kempen Investment Management N.V.