Warnung vor Identitätsmissbrauch bei MFS Investment Management und App MFSDMA
Was die BaFin mitteilt
Laut BaFin-Warnung findet derzeit ein massiver Identitätsmissbrauch zulasten des Unternehmens MFS Investment Management statt. Unbekannte Täter nutzen in sozialen Medien wie Facebook und Instagram gefälschte Profile, die sich als Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere als Co-CIO David A. Falco, ausgeben. Über diese Kanäle werden Anleger in WhatsApp-Gruppen gelockt, um dort Empfehlungen für Finanzinstrumente und Kryptowährungen zu erhalten. Die Geschäfte sollen dabei über die App „MFSDMA“ abgewickelt werden. Die BaFin stellt klar, dass diese Angebote in keiner Verbindung zu MFS Investment Management stehen. Die Betreiber agieren ohne die erforderliche Erlaubnis für Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen.
Was Betroffene tun können
Die BaFin rät zur äußersten Vorsicht bei Online-Investitionen. Typische Warnsignale sind die Aufforderung zu Zahlungen von „Performance-Gebühren“ für Gewinnauszahlungen oder der Druck, immer höhere Einzahlungen zu leisten. Anleger sollten vorab in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen, ob ein Anbieter über eine offizielle Zulassung verfügt. Wer bereits Geld investiert hat, sollte skeptisch bleiben, wenn Auszahlungen an Bedingungen geknüpft werden oder die Kommunikation nur über Messenger-Dienste erfolgt. Es wird empfohlen, bei Verdacht auf Betrug Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.
Quelle
Die vollständige Mitteilung der Finanzaufsicht finden Sie hier: BaFin-Warnung zu MFS Investment Management