Warnung vor Identitätsmissbrauch: Betrugsmasche über WhatsApp-Gruppen
Was die BaFin mitteilt
Laut BaFin-Warnung nutzen unbekannte Täter den Namen der Finacor Deutschland GmbH, um in WhatsApp-Gruppen unerlaubte Finanzdienstleistungen anzubieten. Das Unternehmen selbst hat keinerlei Verbindung zu diesen Gruppen oder den dort agierenden Personen. Auch die behauptete Partnerschaft mit der N26 Bank SE ist frei erfunden. Die Betrüger nutzen häufig den Namen bekannter Experten oder Institute, um Vertrauen aufzubauen. In den Gruppen werden Anleger gezielt über Wochen hinweg manipuliert, um sie zu Einzahlungen auf Handelsplattformen oder in Krypto-Projekte zu bewegen. Oftmals werden anfängliche Testauszahlungen ermöglicht, um Seriosität vorzutäuschen, bevor später Auszahlungen verweigert oder weitere Zahlungen unter Druck erzwungen werden.
Was Betroffene tun können
Anleger sollten bei unaufgeforderten Anlageempfehlungen über Messengerdienste wie WhatsApp äußerst vorsichtig sein. Prüfen Sie vor jeder Investition in der offiziellen Unternehmensdatenbank der BaFin, ob der Anbieter über die erforderliche Erlaubnis für Finanzgeschäfte verfügt. Sollten Sie bereits Zahlungen geleistet haben, ist Vorsicht geboten, da es sich hierbei um ein bekanntes Muster für Anlagebetrug handelt. Informieren Sie sich zudem auf den offiziellen Seiten der Finanzaufsicht über Mechanismen zur Betrugsprävention.
Quelle
Die vollständige Warnmeldung finden Sie direkt bei der BaFin.