Warnung vor Identitätsmissbrauch: Betrugsmasche unter dem Namen Vanguard

Anlegerhero Team

Was die BaFin mitteilt

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warnt eindringlich vor einer Betrugsmasche, bei der der Name des bekannten Finanzunternehmens Vanguard missbraucht wird. Unbekannte Täter nutzen WhatsApp-Gruppen, in denen ein angeblicher „Professor Daniel Prescott“ – eine Person, die der Aufsichtsbehörde nicht bekannt ist – Empfehlungen für den Handel mit Finanzinstrumenten und Kryptowährungen gibt. Die Geschäfte sollen über die Webseiten pioneorg.com und pioneer-qnt.com abgewickelt werden.

Die BaFin stellt klar, dass diese Angebote in keinerlei Verbindung zur Vanguard Group Europe GmbH oder anderen Unternehmen der Vanguard-Gruppe stehen. Es handelt sich um einen Identitätsmissbrauch. Die Betreiber verfügen über keinerlei Erlaubnis der BaFin, um Finanz-, Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen anzubieten.

Was Betroffene tun können

Anleger sollten bei Angeboten aus sozialen Medien, wie etwa Instagram, höchste Vorsicht walten lassen. Prüfen Sie vor einer Investition immer in der Unternehmensdatenbank der BaFin, ob der Anbieter über die notwendige Zulassung verfügt. Sollten Sie bereits Zahlungen an derartige Plattformen geleistet haben, empfiehlt die BaFin, umgehend Strafanzeige bei der Polizei oder den Landeskriminalämtern zu erstatten. Weitere Informationen zum Schutz vor Finanzbetrug finden Sie im Bereich „Finanzbetrug erkennen“ auf der Webseite der Aufsichtsbehörde.

Quelle

Die vollständige Warnmeldung finden Sie auf der Webseite der BaFin unter folgendem Link: BaFin-Warnmeldung vom 16.10.2025.

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