Warnung vor Identitätsmissbrauch durch Agampro und Aegonam

Anlegerhero Team

Was die BaFin mitteilt

Laut BaFin-Warnung nutzen unbekannte Täter den Namen des niederländischen Unternehmens Aegon Asset Management für betrügerische Zwecke. In verschiedenen WhatsApp-Gruppen, wie etwa der „Investorenallianz“, geben sich die Betreiber als Mitarbeiter des Unternehmens aus, um Anleger zum Handel über die Apps „AGMX“ und „AGAMPro“ zu bewegen. Die BaFin stellt klar, dass es sich hierbei um einen Identitätsmissbrauch handelt und keinerlei geschäftliche Verbindung zur echten Aegon-Gruppe besteht. Die Betreiber bieten Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis der Aufsichtsbehörde an.

Das typische Vorgehen umfasst den Aufbau von Vertrauen über soziale Medien und Messengerdienste. Zunächst werden kostenlose Tipps gegeben, bevor die Opfer dazu gedrängt werden, über dubiose Handelsplattformen oder Apps in Finanzprodukte zu investieren. Oft werden kleine Testauszahlungen ermöglicht, um Seriosität vorzutäuschen, bevor später Auszahlungen verweigert werden oder hoher Druck für weitere Einzahlungen ausgeübt wird.

Was Betroffene tun können

Die BaFin betont, dass für Finanzdienstleistungen in Deutschland eine offizielle Erlaubnis zwingend erforderlich ist. Anleger sollten vor einer Investition stets die Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen. Wer bereits in Kontakt mit solchen Gruppen steht oder Einzahlungen getätigt hat, sollte äußerst vorsichtig sein und sich über die Methoden von Finanzbetrügern informieren. Weitere Hinweise zum Schutz vor Anlagebetrug finden Sie in der Rubrik „Finanzbetrug erkennen“ auf der Webseite der Aufsichtsbehörde.

Quelle

Die vollständige Mitteilung der BaFin finden Sie hier: BaFin-Warnung vom 06.10.2025

Betroffen? Lassen Sie Ihren Fall prüfen.

Jetzt kostenlos prüfen

Unverbindlich. Sicher. Kostenlos.