Warnung vor Identitätsmissbrauch durch Azimutpa und betrügerische Apps
Was die BaFin mitteilt
Laut BaFin-Warnung findet derzeit ein massiver Identitätsmissbrauch statt. Unbekannte Täter nutzen die Namen renommierter Finanzinstitute, wie etwa die in Luxemburg ansässige Azimut Investments S.A., um in WhatsApp-Gruppen wie „Innovationsforum E68“ oder „Freiheitskompass F185“ Vertrauen zu gewinnen. Ziel ist es, Anleger zur Nutzung der Handels-Apps „SSIK“ und „PAEXUP“ zu bewegen. Die Aufsichtsbehörde stellt klar, dass keinerlei Verbindung zu den genannten Unternehmen besteht. Die Betreiber dieser Gruppen bieten Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin an.
Die Masche folgt einem bekannten Muster: Über soziale Medien werden Nutzer in Gruppen gelockt, in denen vermeintliche Experten über Wochen hinweg Vertrauen aufbauen. Oft werden durch kleine „Testauszahlungen“ falsche Sicherheiten suggeriert, bevor die Anleger zu hohen Einzahlungen in Kryptowerten oder auf ausländische Konten gedrängt werden. Spätere Auszahlungsversuche scheitern in der Regel.
Was Betroffene tun können
Anleger sollten bei unaufgeforderten Anlageempfehlungen in Messengerdiensten höchste Vorsicht walten lassen. Prüfen Sie vor einer Investition zwingend in der Unternehmensdatenbank der BaFin, ob der Anbieter über eine offizielle Erlaubnis verfügt. Sollten Sie bereits Gelder an solche Plattformen überwiesen haben, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und sichern Sie sämtliche Kommunikationsverläufe als Beweismittel.
Quelle
Die vollständige Warnmeldung finden Sie auf der offiziellen Seite der Finanzaufsicht: BaFin-Meldung vom 16.10.2025.