Warnung vor Identitätsmissbrauch: Vorsicht bei „BayGo“ und „BayGoPro“
Was die BaFin mitteilt
Die Finanzaufsicht BaFin warnt eindringlich vor unbekannten Akteuren, die unter dem Namen „Bayshore Kapitalverwaltung GmbH“ auftreten. Es handelt sich hierbei um einen Identitätsmissbrauch, da keinerlei Verbindung zum gleichnamigen Unternehmen in den USA besteht. Die Betreiber locken Anleger über soziale Medien in WhatsApp-Gruppen wie „VIP-Kundenbetreuung“ oder „Aktienclub“. Dort werden die Teilnehmer dazu animiert, Finanzgeschäfte über die Applikationen „BayGo“ und „BayGoPro“ abzuwickeln. Die BaFin stellt klar, dass für diese Aktivitäten keine behördliche Erlaubnis vorliegt. Die Masche folgt oft einem typischen Muster: Über Wochen wird Vertrauen aufgebaut, bevor die Betroffenen zur Nutzung der Apps oder externer Handelsplattformen gedrängt werden. Während kleine Testauszahlungen anfangs möglich sein können, werden spätere Auszahlungen oft verweigert oder an Bedingungen geknüpft.
Was Betroffene tun können
Anleger sollten bei Angeboten, die über Messenger-Dienste wie WhatsApp verbreitet werden, höchste Vorsicht walten lassen. Prüfen Sie vor jeder Investition in der Unternehmensdatenbank der BaFin, ob der Anbieter über die notwendige Erlaubnis verfügt. Sollten Sie bereits Geld investiert haben, ist Vorsicht geboten, wenn die Plattformbetreiber den Druck auf weitere Einzahlungen erhöhen oder Auszahlungen blockieren. Informieren Sie sich zudem auf den offiziellen Seiten der BaFin zum Thema „Finanzbetrug erkennen“, um sich vor weiteren Schäden zu schützen.
Quelle
Die vollständige Warnmeldung finden Sie direkt bei der BaFin: Originalmeldung der BaFin vom 17.10.2025.